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| Architektonische Prinzipien |

1. Preis Architektenwettbewerb am 28. 7. 1998
| Baubeginn: |
Juni 1999 |
| Fertigstellung: |
Mai 2000 |
| Grundfläche: |
35 x 20 Meter |
| Höhe: |
7,20 Meter | Nutzung
- Eingangsgebäude des Bauzentrum Poing mit Konferenzräumen und Cafeteria
- Demonstrationsprojekt für energiesparendes, umweltverträgliches Bauen
Technik
- Doppelfassade mit drehbaren Lamellen
- Vakuum-Röhrenkollektoren
- Aquiferspeicher
- 2 Grundwasser-Wärmepumpen
- Adiabatische Verdunstungskühlung
- Solarfassade aus Zellenlose-Waben
- Zisterne für Regenwassernutzung
Architekten Kaup Scholz Jesse + Partner, München Ingenieure, Haustechnik Schmidt Reuter Partner, München Ingenieure, Tragwerksplanung Ingenieurbüro Tischner, Dachau
Mit dem Technologiepavillon in Poing zeigt die Messe München auf,
welch großes Potenzial in einer intelligenten Architektur und
Technologie stecken kann.
ARCHITEKTONISCHE PRINZIPIEN
Augenfällig ist die kompakte Architektur des Gebäudes. Die
Architekten verzichteten bewusst auf Verwinkelungen und Ausbauten, um
ein günstiges Verhältnis des Gebäudevolumens zu seiner
Außenfl äche zu erreichen. Dies verringert die
Wärmeabstrahlung. Der große Vortrags- und Tagungssaal hinter
der Südwest-Fassade ist eingeschossig, die Nebenräume
für Technik, Verwaltung, Büros und Toiletten zum Nordosten
sind zweigeschossig angeordnet.
Die Orientierung der hohen Eingangshalle nach Südwesten und der
lichtdurchfluteten Cafeteria nach Südosten führt zu einer
maximalen Nutzung des direkt einfallenden Sonnenlichts. Durch die
drehbaren Lamellen in der Doppelfassade kann unmittelbar auf
Wetteränderungen reagiert und die Energiezufuhr durch die Sonne
gesteuert werden. Durch den mehrschaligen und hoch isolierenden Aufbau
der Fassade, des Daches und des Bodens wird die eingefangene
Wärmeenergie lange im Haus gehalten. Diese Wärmeenergie kann
über die verlegten Rohrschlangen im Fußboden
gleichmäßig im Gebäude verteilt werden.
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